
Willkommen beim Deutsch-Französischen Chor Berlin! Wir sind ca. 60 Sängerinnen und Sänger. Die deutsche und französische Kultur und Sprache, gemeinsame Konzertreisen in Städte beider Länder und die Freundschaften, die aus all dem entstehen, verbinden uns. Und natürlich eint uns die Liebe zur Musik.
Wir singen klassische und moderne Chorliteratur ebenso wie französische Chansons, außerdem oratorische Werke mit Orchester. Wer mitsingen will, findet hier alle Infos. Alles Aktuelle findet Ihr weiter unten auf dieser Seite. Viel Spaß!
Aktuelles
Auftritt des DFC Berlin am Tag der frankophonen Vereine Berlins
PROGRAMM:
- Mendelssohn, Lieder im Freien zu singen, Op. 59
- Elgar, From the Bavarian Highlands
- Fauré, Cantique de Jean Racine
Eintritt frei!

Drei Kompositionen, zwei Chöre und ein besonderes Konzert
In der ausverkauften Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche präsentierte der
Deutsch-Französische Chor Berlin gemeinsam mit dem Karl-Forster-Chor,
dem Ensemble polisono und Solisten am 1.Mai berühmte Sakralwerke von
Gounod, Bizet und Poulenc. Unter der bewährt präzisen wie mitreißenden
Leitung von Volker Hedtfeld ließen mehr als 100 Mitwirkende
vielfältigste Klänge zwischen Demut und Frohlocken erstrahlen. Für
alle, die dabei waren, ein großes Erlebnis!

Konzertankündigung
Unser nächstes Konzert findet am 1. Mai 2026 wieder in der Gedächtniskirche Berlin statt. Zusammen mit dem Karl-Forster-Chor Berlin freuen wir uns auf die Präsentation der Werke der französischen Komponisten Bizet, Gounod und Poulenc.
Eintrittskarten gibt es hier.

Weihnachtsgrüße vom DFC Berlin!
Wir danken allen, die uns in unserem Jubiläumsjahr 2025 unterstützt haben!

Das Konzert
Am 3. Mai, dem Tag des Konzerts, erschien eine inzwischen munter zusammengewachsene Chorgemeinschaft zur Generalprobe. Das Konzertprogramm stand. Der Psalm 42 von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Wie der Hirsch schreit“ und das „Gloria“ von Francis Poulenc. Dazu drei Kompositionen für den Frieden: die „Cantate de la paix“ von Darius Milhaud, „Dona Nobis pacem“ von Wojciech Kilar und zum Abschluss noch einmal Mendelssohn, mit „Verleih uns Frieden“. Die Gedächtniskirche war ausverkauft.
Das gemeinsame Konzert mit Sängerinnen und Sängern aus Deutschland, Frankreich und Polen, wenige Tage vor den Feierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Kriegsendes, war nicht nur ein musikalisches Ereignis. Es verkörperte eine Botschaft der Versöhnung und der Mahnung. Das betonte der polnische Botschafter in Berlin, Jan Tombinski, in seiner dreisprachigen Rede. Und die hoch engagierte Präsidentin des Berliner Chores, Christiane Klein-Buchwalder, erinnerte in ihrer Ansprache an die Worte des Chorgründers Bernard Lallement: „Wer miteinander singt, schießt nicht aufeinander.“
Die Proben
Bei schönstem Sommerwetter fanden in der französischen École Voltaire in Schöneberg gleich die ersten beiden Proben statt. Verstärkt wurden die drei großen Ensembles von Delegationen weiterer Deutsch-Französischer Chöre aus Bonn, Hamburg, Köln, München, Freiburg und Toulouse.
Keine leichte Aufgabe für den mitreißenden Berliner Chordirigenten Volker Hedtfeld, an nur drei Probentagen einen homogenen Chorklang zu schaffen. Mit Akribie und Humor ist es ihm gelungen. Nicht zu vergessen auch die Probenarbeit seiner KollegInnen aus Paris und Warschau, Violaine Barthelémy und Borys Somerschaf.
Das exzellent vorbereitete Programm (ein Hoch aufs Orga-Team!) bot genau die richtige Mischung aus intensiver Probenarbeit und Zeit zum vielsprachigen persönlichen Austausch. Nach einer vergnüglichen Schifffahrt auf dem Wannsee erwartete die neu entstandene Chorgemeinschaft eine im Abendlicht strahlende Tafel unterschiedlichster kulinarischer Genüsse: Ein Apéro de bienvenue! Danach wurde weitergeprobt.

Empfang in der Botschaft
Mit Schwung und Vorfreude ging es in den zweiten Probentag, und jetzt wurde es langsam ernst: musiziert wurde nun bereits am Konzertort – der eindrucksvollen Berliner Gedächtniskirche – und zwar mit dem professionellen Orchester ensemble polisono. Ein Höhepunkt dieses zweiten Probentags war ein Empfang beim französischen Botschafter am Pariser Platz, bei dem auch der polnische Botschafter dem Chorprojekt die Ehre gab. Beide Diplomaten hatten die Schirmherrschaft für das Jubiläumskonzert gemeinsam mit Staatsministerin Dr. Anna Lührmann im Weimarer-Dreieck-Format übernommen.
Die eigentliche Geburtstagsfeier des Deutsch-Französischen Chores Berlin fand am Abend des 2. Mai im Centre Français de Berlin in der Müllerstraße im Wedding statt. Es war die bewegende Rückkehr an die Ursprünge des Chores, der hier unter Leitung seines Gründers Bernard Lallement im Oktober 1965 zum ersten Mal probte. Zu launigen Reden und Geschenken, mit historischem Filmmaterial und einer spektakulären Geburtstagstorte wurde der DFC Berlin ausgiebig gefeiert. Angereist waren auch ehemalige Mitglieder des Chores, teilweise hochbetagt, die die Gründungsjahre noch mitgeprägt hatten.
Überall strahlende Gesichter – und vielstimmiger Gesang, der von französischen Chansons bis hin zu traditionellen polnischen Liedern reichte.
Chortreffen zum Jubiläum
Was für ein Abenteuer: Das große Chortreffen zum 60. Jubiläum des DFC Berlin konnte am 1. Mai endlich beginnen. Es fühlte sich an wie ein lang erwartetes Klassentreffen. 125 Sängerinnen und Sänger aus Berlin, Paris und Warschau und anderer DFCs machten den Tag buchstäblich zu einem Tag der Arbeit. Viele Monate war an verschiedensten Orten an den Chorwerken gearbeitet worden. Nun sollten sie in einem gemeinsamen Konzert in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche aufgeführt werden – ein musikalisches Ereignis im Zeichen des Weimarer Dreiecks.

